Die Schmalspurbahnen im Süden des griechischen Festlandes und auf der Halbinsel Peloponnes sind nur wenigen Eisenbahnfreunden richtig bekannt. Dabei zählen diese 1000mm-Strecken (Ausnahme: die Zahnradbahn Diakopto - Kalavrita mit 750mm Spurweite) mit zu den interessantesten Bahnen Europas. Als Piräus-, Athen- und Peloponnes-Eisenbahnen (SPAP) wurde eine Eisenbahngesellschaft am 10.12.1882 gegründet, die 1962 in der griechischen Staatsbahn OSE aufging. Die OSE betreibt die mittlerweile fast komplett vom Verkehr "befreiten" Schmalspurbahnen noch heute. *)1

Ein Blick in den Bahnpark der Stadt Kalamata im Süden des Peloponnes. Unter anderen steht dort die in den USA bei Vulcan gebaute 1'D1'-Lok 7.104. Eindrücke konnten hier im Mai 2001 und im August 2014 gewonnen werden. Zumindest der äußerliche Zustand der Loks, als auch der gesamten Anlage ist durchaus zufriedenstellend und allemal einen Besuch wert.

Hier meine Reiseberichte

Peloponnes Mai 2001

Peloponnes April 2013

Peloponnes August 2014

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Alle Fotos: (C) by Frank Weimer

Datum: 01.09.2014

*)1: Im Sommer 2005 wurde die Peleponnes-Bahn im Stadtgebiet von Athen stillgelegt (am 12.Juni Piräus - Athen, am 07.August Athen - Anargiri). Ein Schritt der seit langem befürchtet wurde, war die Strecke doch dem Städtebau im Weg. Als "Ersatz" wurde Ende September 2005 die normalspurige Neubaustrecke Athen - Korinth in Betrieb genommen. Wie schlimm es im Januar 2011 auf dem Schmalspurteil des Peleponnes aussah, vermittelt ein Beitrag im Auslandsforum von Drehscheibe-Online, kurz nachdem der gesamte Verkehr im wesentlichen eingestellt wurde. 2 Monate später wurden viele Befürchtungen Gewißheit. Im März 2011 wurden die Güterwagen in die Spitzkehre von Sirtis zur Abstellung gefahren, die Triebwagen teilweise in Anargiri gesammelt. Hier der Beitrag im Auslandsforum von Drehscheibe-Online.